Fasten auf die sanfte Tour

Entschlacken und trotzdem satt werden – basisch funktioniert’s

Beim Thema Fasten scheiden sich die Geister – die einen genießen den bewussten Verzicht auf feste Nahrung und die befreiende Wirkung auf Körper und Seele. Anderen fällt bereits der Gedanke daran, mehrere Tage nichts zu essen, schwer. Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass Fasten für die Gesundheit von großem Wert sein kann. Unter ärztlicher Aufsicht wird es beispielsweise bei Patienten mit chronischen Entzündungen wie Rheuma eingesetzt.
Gezieltes Entsäuern und Entschlacken funktioniert aber auch ohne radikalen Verzicht, zum Beispiel mit Basenfasten. Weil essen dabei erlaubt ist, passt es gut in den Alltag.

Basisch in den Tag: Ein Frühstück aus Getreideflocken macht satt und wirkt entsäuernd. 1154 KB Foto: djd/Jentschura International/nenet – shutterstock

Einmal auf Neustart

Beim Basenfasten geht es darum, das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper wiederherzustellen. Dieses ist bei den meisten von uns aus dem Takt, unter anderem, weil viele Lebensmittel, darunter Fleisch und andere tierische Produkte, Zucker, weißes Mehl, Kaffee oder Softdrinks überwiegend saure Stoffwechselprodukte bilden, die nur teilweise ausgeschieden werden können. Den Überschuss deponiert der Körper als Schlacken im Gewebe. „Aus naturheilkundlicher Sicht wirken sie dort wie Blockaden auf Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte“, weiß Jana Jentgen, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bei Jentschura International in Münster. „Müdigkeit, Erkältungsneigung und Antriebsarmut gehören ebenso zu den möglichen Folgen wie Übergewicht und Bindegewebsschwäche.“

Abwechslung: Smoothies aus frischem Gemüse oder Obst stehen beim Basenfasten ebenfalls auf dem Speiseplan. 288 KB Foto: djd/Jentschura International

Mit Schwung durchstarten

Für eine basische Fastenkur sollte man rund vier Wochen einplanen, denn der Körper wird sanft von überschüssigen Säuren befreit. An erster Stelle steht die basische Ernährung. Saisonales Gemüse und Obst sowie Kartoffeln sind die wertvollsten Basenlieferanten. Hochwertige Öle, Nüsse und Getreide wie Hirse und Buchweizen sind ebenfalls erlaubt. „Besonders wichtig ist es, während des Basenfastens viel zu trinken, damit Schlacken buchstäblich aus dem Gewebe gespült werden können“, erklärt Jana Jentgen. Rund zwei Liter stilles Wasser pro Tag sollten es sein. Auch Kräutertees können die Entschlackung ankurbeln. Spezielle Mischungen, etwa „7×7-Kräutertee“, gibt es in Reformhäusern und Bioläden. Empfohlen wird, mit ein bis zwei Tassen Tee pro Tag zu starten und die Menge langsam auf ein bis anderthalb Liter pro Tag zu steigern. Tipp: Da Säuren auch über die Haut ausgeschieden werden, können regelmäßige Bäder, Peelings und Wickel mit basischen Körperpflegesalzen (zum Beispiel „MeineBase“) die Kur sinnvoll unterstützen. Wer mehr wissen möchte: Genaue Fastenpläne, Rezeptideen und weitere Infos zu basischer Ernährung gibt es auch unter p-jentschura.com.

Familientauglich: Weil beim Basenfasten nicht aufs Essen verzichtet wird, passt die Methode prima in den Alltag. 1816 KB Foto: djd/Jentschura International/George Rudy-shutterstock
Tee & Co.: Während der Fastenkur braucht der Körper viel Flüssigkeit, am besten Wasser und Kräutertee, um Schlacken aus dem Gewebe zu spülen. 1277 KB Foto: djd/Jentschura International/Africa Studio-shutterstock
Unterstützung – Wickel oder Stulpen, die mit einer basischen Pflegesalz-Lösung getränkt sind, fördern die Ausscheidung von Säuren über die Haut. 732 KB Foto: djd/Jentschura International

Basisch durch den Tag

Es ist hilfreich, vor dem Basenfasten einmal Ordnung in Kühlschrank und Speisekammer zu bringen. Hinein gehören jetzt:

– Gemüse, Obst, Kartoffeln, Salat, Sprossen, frische Kräuter
– Nüsse, Mandeln, Hirse, Quinoa, Amarant, Buchweizen
– Reis-, Hafer-, Mandelmilch, hochwertige Pflanzenöle, Butter, Sahne, basischer Kräutertee

Neustart: Der Wunsch, den Körper von „Altlasten“ wie Schlacken zu befreien, steht auch beim Basenfasten im Vordergrund. 1163 KB Foto: djd/Jentschura International/everst – shutterstock

Während der Fastenzeit sollte möglichst auch auf Fisch, Fleisch, Eier, Soja, (Dinkel-) Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milch und Joghurt verzichtet werden. Weitere Infos und Rezeptideen gibt es unter www.p-jentschura.com.

Gesunde Vorsätze für das neue Jahr

Ernährung, Bewegung, Entspannung – diese Tipps hält jeder durch

Gesund in den Tag starten – ein guter Vorsatz für das neue Jahr. 1101 KB Foto: djd/Jentschura International/Impact Photography – shutterstock

Gar kein Fleisch mehr, Zucker streichen, nie wieder Alkohol – wer mit solchen Vorsätzen ins neue Jahr startet, dürfte spätestens Mitte Januar genervt die Segel streichen. Denn radikale Verbote sind nicht der richtige Weg, um dauerhaft seinen Lebensstil zu verändern. Unser Gehirn braucht kleine Schritte und erreichbare Zwischenziele, damit die Motivation erhalten bleibt. So klappt der Start in ein gesünderes Leben.

Schon morgens alle wichtigen Vitamine tanken – das ist gut fürs Gewissen und für die Gesundheit. 205 KB Foto: djd/Jentschura International/puhhha-Fotolia

Fitter in den Tag: Kaffee und Marmeladentoast wecken zwar kurzfristig die Lebensgeister – es geht aber deutlich besser! Ein frisch gemixter Smoothie aus Obst und Gemüse liefert schon morgens den größten Teil des täglichen Bedarfs an Vitaminen – das ist gut fürs Gewissen und die Gesundheit. Noch schneller ist ein leckeres Getreidefrühstück in Bioqualität zubereitet. Fertige Mischungen, zum Beispiel „MorgenStund“ (Reformhaus) aus Buchweizen, Amarant und Hirse müssen nur noch mit kochendem Wasser angerührt und mit Früchten, Nüssen oder Quark verfeinert werden. Der Vorteil dieser Frühstücksvarianten: Sie sind kalorienarm und halten trotzdem lange satt. Darüber hinaus sind sie frei von Gluten, Laktose und Zucker. Weitere Rezeptideen gibt es auch unter www.p-jentschura.com. Und machbarer Vorsatz für die Woche: an fünf Tagen möglichst bewusst essen, an zweien sind kleine Sünden erlaubt.

Es lohnt sich, ein Workout zu finden, das einem wirklich Spaß macht – dann bleibt man am Ball. 881 KB Foto: djd/Jentschura International/thx

Bewegung ohne Stress: Es ist beachtlich, wie voll Fitnessstudios zu Jahresbeginn sind – und wie sich die Trainingsflächen innerhalb weniger Wochen wieder leeren. Die meisten hatten zu ambitionierte Vorsätze, die schnell keinen Spaß mehr machten, sondern Stress bedeuteten. Wer Jogging nichts abgewinnen kann, muss nicht in Laufschuhe investieren und sich schlecht gelaunt quälen. Besser: einen echten Favoriten finden, für den man gerne Zeit im Wochenplan freischaufelt. Eine gute Motivation kann auch ein Schrittzähler sein – er spornt dazu an, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Und genau das ist es, was langfristig fit hält, Rückenschmerzen vorbeugt und Übergewicht entgegenwirkt.

Zeit für Pausen ist im Familienkalender genauso wichtig wie im Job. 468 KB Foto: djd/Jentschura International/Antonio Guillem-shutterstock

Alltag mit Auszeiten: Dauerstress gehört zu den größten Gefahren für die Gesundheit. Das Herz-Kreislauf-System leidet, Muskeln verspannen, es kann zu körperlicher und psychischer Erschöpfung kommen. Nicht nur für Manager ist ein klug geführter Terminkalender deshalb das A & O. Im neuen Jahr sollte kein Tag komplett durchgetaktet sein, sondern ganz gezielt mit Auszeiten und Pufferzonen gespickt werden. Als Faustregel gilt: 20 Prozent frei lassen für unvorhergesehene Termine. So bleibt Zeit zum Durchatmen, für spontane Unternehmungen und Entspannung.

Nach Lust und Laune lassen sich Frühstücksbreie jeden Tag anders verfeinern. 448 KB Foto: djd/Jentschura International

Rezept: Fit in den Tag

Mit diesem schnellen Getreidebrei geht es gesund und kalorienarm in den Tag.

Zutaten (für 1 – 2 Portionen):
3 EL Frühstücksbrei-Mischung „MorgenStund“
einige Himbeeren (TK)
1/2 Banane
2 TL Nüsse
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Getreidebreimischung in kochendes Wasser einrühren und 2 – 3 Minuten quellen lassen. Die Banane klein schneiden und mit den Himbeeren über den Brei geben. Mit Nüssen und Zimt bestreuen.

Weitere Rezeptideen findet man auch unter www.p-jentschura.com.