Intervallfasten – aber richtig

Reine Buttermilch als idealer Bestandteil einer ausgewogenen Diät

Besonders geeignet zum Intervallfasten sind reichlich frisches Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, und aufgrund ihrer vielfältigen positiven Eigenschaften auch Reine Buttermilch. 864 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/Alliance Images

Damit die Lieblingskleider während des ganzen Sommers passen und der Bikini nicht kneift, gibt es viele Möglichkeiten. Eine nachhaltige und langfristige Variante bewusster Ernährung ist das Intervallfasten, ein Konzept hin zu einem generell achtsamen Lebensstil. Am beliebtesten ist der sogenannte 16:8-Takt: In einem Zeitraum von acht Stunden wird gespeist, die restlichen 16 Stunden legt man eine Essenspause ein. So kann man zum Beispiel relativ früh zu Abend essen und eher spät frühstücken, um über Nacht auf die 16 Fasten-Stunden zu kommen. Außerdem ist eine bewusste Auswahl der Lebensmittel während der Essensphase für eine ausgewogene Ernährung unerlässlich.

Intervallfasten: Auf nichts verzichten

Beim Intervallfasten verändert sich durch die täglichen Essenspausen der Stoffwechsel, sowohl Kortisol als auch Insulin können sich wieder einpendeln. Der Körper kann seine Energiereserven mobilisieren, Zuckerspeicher leeren und auf Fettverbrennung umschalten. Trotz der Essenpausen muss auf nichts verzichtet werden, Essens- und Fastenphasen wechseln sich lediglich ab. Dennoch sollten die verzehrten Lebensmittel bewusst ausgewählt werden. Besonders geeignet sind etwa reichlich frisches Gemüse, Salate, Vollkornprodukte, Obst, Hülsenfrüchte und aufgrund ihrer positiven Eigenschaften auch Reine Buttermilch.

Ein Beeren-Proteinshake mit Reiner Buttermilch ist beim Intervallfasten ein guter Start in den Tag. 1137 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Beeren-Proteinshake

„Partnerin“ während des Intervallfastens

„Reine Buttermilch kann während der fastenfreien Zeit innerhalb einer ausgewogenen Ernährung ein leichter Partner sein, schließlich nimmt man mit ihr gerade einmal 38 Kalorien je 100 Gramm und maximal 1 Prozent Fett zu sich“, weiß Pepe Peschel, TV-Expertin und Autorin des Buches „Intervallfasten für Berufstätige“. Das enthaltene Calcium trage zu einer normalen Muskelfunktion und zum Erhalt normaler Knochen und Zähne bei. „Die gängigen Eigenschaften des Calciums sind vielen bekannt. Es kann aber noch mehr und trägt etwa auch zur normalen Funktion der Verdauungsenzyme bei“, so die Expertin. Eine gute Verdauung ist für Gesundheit und Gewichtsmanagement ebenso wichtig wie eine gesunde ausgewogene Ernährung mit nährstoffreichen Lebensmitteln. Neben wertvollem Eiweiß und Calcium ist auch Vitamin B2 enthalten. „Dies trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern“, erklärt Pepe Peschel. Ebenso könne es die normale Funktion des Nervensystems unterstützen. Wer vormittags besonders gefordert sei oder wichtige Termine habe, könne beim Intervallfasten auch auf einen solchen „Powerstarter“ zum Frühstück setzen.

Rezepttipp: Beeren-Proteinshake

Der Shake ist beim Intervallfasten ein guter Start in den Tag.

Zutaten für 4 Gläser (à 240-350 ml): 150 g Möhren mit Grün, 125 g Himbeeren, 250 g Erdbeeren, 125 g Heidelbeeren, 1 l Reine Buttermilch, 1 TL Kurkuma, 1 EL flüssiger Honig, 1 EL gepuffter Quinoa.

Möhren putzen, etwas Grün abschneiden. Grün und Möhren waschen, trocken schütteln oder tupfen. Grün zur Seite legen. Möhren schälen, klein schneiden. Himbeeren verlesen. Erdbeeren und Heidelbeeren waschen, trocken tupfen. Erdbeeren putzen, kleiner schneiden. Buttermilch, Möhren, Kurkuma, Honig und Beeren – bis auf einige Heidelbeeren zum Bestreuen – im Standmixer pürieren. Shake in Gläser füllen, mit Quinoa, den restlichen Heidelbeeren und Möhrengrün bestreuen.


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Reine Buttermilch: Unterstützung für den Körper nach der Winterschlemmerei

In der kalten Jahreszeit kommen oft deftige und kalorienreiche Gerichte auf den Tisch. Die kalte Jahreszeit vergeht, das Völlegefühl und ein paar Kilos mehr auf der Waage bleiben aber. Jetzt sollte man dem Körper bewusst etwas Gutes tun, die Ernährung ein paar Tage anpassen, um überschüssige Kilos loszuwerden. Ein Geheimtipp ist die Reine Buttermilch. Mit weniger als einem Prozent Fett, nur 38 Kalorien pro 100 Gramm und einem hohen Proteingehalt ist sie ein wahres Allroundtalent. Zusätzlich trägt das in ihr enthaltene Calcium zu einer normalen Funktion der Verdauungsenzyme bei, die wichtig für die Verdauung sind.

Zum Frühstück ideal: ein Buttermilch-Quark mit frischen Früchten, der macht lange satt und beschwert den Magen nicht. 1171 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/M. Mainka

Buttermilch ist das Produkt, welches bei der Herstellung von Butter vom Rahm getrennt wird. Normale Buttermilch darf 10 Prozent Fremdwassergehalt und 15 Prozent Magermilchzusatz aufweisen, während bei der Reinen Buttermilch weder Zusätze von Fremdwasser noch Magermilch oder Trockenmilch enthalten sind. Auch Konservierungsstoffe werden nicht zugesetzt, und Zucker ist nur in Form von natürlichem Milchzucker enthalten.

Ein ausgewogenes Tagesmenü als Vorbereitung für den kommenden Frühling könnte so aussehen: Zum Frühstück gibt es einen Buttermilch-Quark mit frischen Früchten, der lange satt macht und den Magen nicht beschwert, mittags ein leichtes Hähnchen-Menü mit frischem Buttermilch-Minz-Dip, als Beilage geschmorte Tomaten und Gnocchi. Zum Nachtisch kommt dann ein fettarmes Buttermilch-Himbeer-Gelee auf den Tisch. Alle Rezepte sind für jeweils vier Personen berechnet.

Mittags gibt es ein leichtes Hähnchen-Menü mit frischem Buttermilch-Minz-Dip, als Beilage geschmorte Tomaten und Gnocchi. 739 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/Tobik

Rezepttipp: Buttermilch-Quark mit frischen Früchten

300 g Magerquark mit 200 g Reiner Buttermilch glatt rühren. 150 g Ananas, 2 Kiwis und 1 Banane schälen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Alle Früchte gleichmäßig unter die Quarkmasse heben und auf 2 kleine Schüsseln aufteilen. 2 TL Weizenkleie und 4 EL Cornflakes locker darüber streuen und mit ein paar roten Beeren garnieren.

Zum Nachtisch kann ein fettarmes Dessert wie etwa das Buttermilch-Himbeer-Gelee auf den Tisch kommen. 1189 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/Africa Studio

Rezepttipp: Marinierte Hähnchenfilets mit geschmorten Tomaten

250 g Reine Buttermilch mit 4 EL Limettensaft vermengen. 450 g Hähnchenfilets (ca. 3 St.) waschen und darin marinieren. Für etwa 1 Std. kaltstellen. In der Zwischenzeit 300 g Kirschtomaten waschen und halbieren. 3 Stiele Minze-Blätter zupfen, in Streifen schneiden, mit 250 g Buttermilch und 2 EL Limettensaft vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Das marinierte Hähnchenfleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. In 2 EL Öl von jeder Seite etwa 4 Minuten braten, herausnehmen und warm halten. Nun die Tomaten in die Pfanne geben und zugedeckt etwa 5 Minuten schmoren, mit Salz und Pfeffer würzen. Parallel 400 g frische Gnocchi in kochendem Salzwasser garen. Die fertigen Hähnchenfilets mit Gnocchi, Tomaten und Buttermilch-Minz-Dip heiß servieren.

Rezepttipp Buttermilch-Himbeer-Gelee

Zutaten für 4 Personen: 125 g frische Himbeeren, 30 g Zucker, 500 g Reine Buttermilch, 8 Blatt helle Gelatine, etwa 200 g frische gemischte Früchte, 4 Himbeeren, Zitronenmelisse und Zitronenschale zur Garnitur.

Zubereitung: Himbeeren waschen, verlesen und pürieren, dann mit Zucker und Buttermilch verquirlen. Gelatine einweichen und auflösen, rasch unter die Buttermilch-Himbeer-Mischung rühren und die Masse in vier Förmchen füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Kurz vorm Servieren die gemischten Früchte vorbereiten und klein schneiden. Die Förmchen auf einen Dessertteller stürzen und das Gelee mit Fruchtstücken anrichten. Gelee mit je einer Himbeere, einem Melissenblättchen und einigen Spänen Zitronenschale garnieren.