10-Wochen-Starter-Challenge

Abnehmen ohne Diät

Ich habe für Euch ein tolles Video gefunden, was meine eigenen Vorstellungen voll entspricht!

Charis‘ Lifestyle

Ich habe für Euch eine Challenge entwickelt, die jedem von Euch den Einstieg in die gesunde Ernährung erleichtert und ein besseres Lebensgefühl garantiert! In diesem Video habe ich Euch jeden Schritt für jede Woche erklärt! Schaut rein und weiterhin viel Spaß bei der Abnahme ! Schau doch einfach mal bei uns in der Gruppe vorbei 》https://www.facebook.com/groups/90668…

Frisch, kalorienbewusst und vielseitig

Gesund essen: Beim Selberkochen lässt sich leicht Fett einsparen

Wer zu Hause kocht, kann die Gerichte nach seinem Geschmack zubereiten. Mit dem richtigen Kochgeschirr lässt sich dabei leicht Fett sparen. 264 KB Foto: djd/AMC

Mit frischen Zutaten selbst kochen, statt zu Fertiggerichten zu greifen – das ist bereits eine gute Voraussetzung für eine gesunde Ernährung. Denn oft enthalten Pizza, Fertigsuppen und Co. eine große Menge an Salz, Zucker und Fett sowie künstliche Aromen und Geschmacksverstärker. Am besten kombiniert man beim Kochen Zutaten aus allen Lebensmittelgruppen. Frisches Obst und Gemüse, Eiweißreiches wie Fisch, mageres Fleisch oder Hülsenfrüchte sowie Kohlenhydrate aus Quinoa, Kartoffeln oder Reis. Mit Nüssen, Sprossen und Samen lassen sich die Gerichte schnell verfeinern. Doch nicht nur die Zutaten sind für eine bewusste Ernährung wichtig, sondern auch die Zubereitungsmethode.

Mit frischen Zutaten selberkochen statt zu Fertiggerichten greifen – das ist bereits eine gute Voraussetzung für eine ausgewogene Ernährung. 374 KB Foto: djd/AMC

Bratenfett meiden und gesund dünsten

In der Pfanne HotPan Prime von AMC etwa ist kaloriensparendes Braten ohne Zusatz von Fett oder Öl möglich, Gemüse kann schonend ohne Zusatz von Wasser gedünstet werden – so behält es seinen Eigengeschmack und Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe bleiben weitgehend erhalten. Selbst Rösti oder Bratkartoffeln benötigen in der Edelstahl-Pfanne mit Akkutherm-Kapselboden nur ganz wenig Fettzugabe. Damit kann man sich auch üppigere Speisen guten Gewissens schmecken lassen. Eine Temperaturanzeige im Hochraumdeckel sorgt dafür, dass die Speisen immer mit der optimalen Temperatur zubereitet werden. Zudem weiß man genau, wann man zum Beispiel das Steak in die Pfanne geben soll und wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist. Praktisch für die Zubereitung von Pfannengerührtem oder Soßen ist der hohe Rand der Pfanne. Da der stabile Griff einfach abgenommen werden kann, eignet sich das Kochgeschirr, das in verschiedenen Größen erhältlich ist, auch zum Backen – etwa für eine leckere Apfel-Tarte mit Mandeln. Dieses und andere Rezepte findet man im Rezept-Forum unter www.kochenmitamc.info.

Auch Röstis oder Bratkartoffeln benötigen in der Edelstahl-Pfanne mit Akkutherm-Kapselboden nur ganz wenig Fettzugabe. 522 KB Foto: djd/AMC

Kalorien sparen

Generell lassen sich beim Selberkochen auf verschiedene Arten Kalorien einsparen. So kann zum Beispiel Sahne oder Mayonnaise bei vielen Gerichten durch fettarme Milch, Joghurt oder Magerquark ersetzt werden. Im Handel gibt es auch fettarme Kochsahnen. Zum Binden von Soßen eignet sich eine geriebene Kartoffel. Das macht die Soße sämig, hat aber kaum Fett. Auch bei überbackenen Aufläufen können Ernährungsbewusste Fett reduzieren – indem sie die Hälfte des geriebenen Käses durch Paniermehl ersetzen. Beides mischen und auf den Auflauf streuen. Übrigens: Zum gesunden Genuss gehört auch das bewusste Essen. Wer sich nicht auf das Essen konzentriert – etwa dabei fernsieht oder arbeitet – isst meist über den Hunger hinaus.

In der Pfanne können zum Beispiel Knoblauch-Garnelen kaloriensparend ohne Zusatz von Fett oder Öl gebraten werden. 662 KB Foto: djd/AMC

Kontrolle über das Essen

Wer zu Hause kocht, hat die Kontrolle über sein Essen und bereitet die Gerichte nach seinem Geschmack zu. Chemische Zusatzstoffe oder versteckte Zuckeranteile, wie sie häufig in Fertiggerichten vorkommen, werden so vermieden. Mit den Töpfen und Pfannen des AMC Premium Systems können Hobbyköche ganz bequem ohne Zusatz von Wasser beziehungsweise Fett in kurzer Zeit gesunde und vitaminreiche Gaumenfreuden kreieren – der Eigengeschmack des Fleisches oder Gemüses bleibt bei dieser schonenden Zubereitung erhalten. Praktisch im Alltag sind auch Küchenhelfer wie eine mobile Kochplatte, die den Kochprozess vollautomatisch steuert, oder ein Schnellgardeckel, der die Garzeit der Lebensmittel um bis zu 50 Prozent verkürzt. Mehr Infos findet man unter www.amc.info.

Wundermittel Kurkuma?

Nur hohe Bioverfügbarkeit bringt gesundheitlichen Nutzen

Kein Zweifel: Kurkuma steht in der Rangliste der Superfoods ganz weit oben. Es soll gegen Entzündungen helfen, vor Alzheimer schützen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar gegen Krebs vorbeugen können. Über 6.000 Studien belegen die positive Wirkung der goldenen Knolle, die in Indien auch den Namen „Gewürz des Lebens“ trägt. Viele Menschen streuen es sich über ihr Essen oder bereiten sich damit ein Getränk zu – in dem Glauben, sie könnten so die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile des gelben Pulvers nutzen. Fakt ist: Kurkuma enthält nur fünf Prozent Curcumin, dem wichtigsten Inhaltsstoff. Zudem ist Curcumin fettlöslich. Es wird in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert und zu 90 Prozent wieder ausgeschieden. Dies bedeutet, dass man Unmengen von Kurkuma essen müsste, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen.

Kurkuma-Pulver sparsam über eine Mahlzeit gestreut – diese Methode bringt oft kaum gesundheitlichen Nutzen. 1323 KB Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH/cherryandbees – stock.adobe.com

Reines Kurkumapulver hat kaum gesundheitliche Effekte

Die Wirksamkeit des in Kurkuma enthaltenen Curcumin kann auf verschiedene Arten erhöht werden. 1473 KB Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH/oilslo – stock.adobe.com

In kleiner Dosis verzehrt, ist das gelbliche Gewürz sehr schmackhaft, in größeren Mengen jedoch bitter. Bei dem Versuch, die therapeutische Wirksamkeit von Kurkuma zu verbessern, wird es häufig mit Pfeffer (Piperin) kombiniert. Zwar nimmt der Körper es dann rasch auf, doch ebenso schnell sinkt der Curcuminspiegel auch wieder ab. Zudem kann Piperin die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken und die Darmschleimhaut reizen. Auch der Einsatz von Mizellen hat sich aufgrund der verwendeten Polysorbate in Studien wegen der Nebenwirkungen als nachteilig erwiesen. Eine hohe Bioverfügbarkeit ohne Beeinträchtigung des Stoffwechsels lässt sich beispielsweise mit Curcumin Extrakt 45 von Dr. Wolz erreichen.

Mit Cyclodextrin wird Curcumin deutlich besser aufgenommen

In dem Extrakt liegen die fettlöslichen Curcumin-Moleküle in einen Ring von Glucose-Molekülen (eine Zuckerart – den sogenannten Cyclodextrinen) eingebettet. Auf diese Weise ergibt sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum, in dem das Curcumin ruht – weitere Informationen dazu gibt es unter www.wolz.de. Gelangt das Curcumin durch dieses ausgeklügelte „Transportmittel“ in den Darm, wird es in der Darmwand um mehr als 40-mal effizienter aufgenommen als das reine Kurkumapulver. Die übrig gebliebenen Glucose-Moleküle baut der Organismus ab und scheidet sie aus. Auf diese Weise kann dem Körper möglichst viel Curcumin zur Verfügung gestellt werden, damit dessen Nutzen der Gesundheit zugutekommen kann.

Eine erhöhte Bioverfügbarkeit ergibt sich, wenn die fettlöslichen Curcumin-Moleküle in einen Ring von Zuckermolekülen eingebettet liegen. 242 KB Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH

Kurkuma-Steckbrief.

Kurkuma (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer oder Gelbwurz genannt, zählt zur Familie der Ingwergewächse und ist in Indien und Südostasien heimisch. Das aus dem Wurzelstock der Pflanze gewonnene Curcumin wird unter anderem für die Herstellung des Curry-Pulvers und als natürlicher Farbstoff verwendet. In der traditionellen Medizin Indonesiens und Indiens (Ayurveda) kennt man Kurkuma bereits seit mehreren Tausend Jahren als Mittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten und zur Stärkung des Immunsystems. Curcumin soll vor allem gallentreibende, antioxidative, schmerzlindernde, zytotoxische, antitumorale, immunmodulierende und antiinflammatorische Eigenschaften haben. Einziges Problem ist die geringe Bioverfügbarkeit, die aber mithilfe von Cyclodextrin verbessert werden kann.

Kleine Sünden schnell ausgleichen


Reine Buttermilch: Unterstützung für den Körper nach der Winterschlemmerei

In der kalten Jahreszeit kommen oft deftige und kalorienreiche Gerichte auf den Tisch. Die kalte Jahreszeit vergeht, das Völlegefühl und ein paar Kilos mehr auf der Waage bleiben aber. Jetzt sollte man dem Körper bewusst etwas Gutes tun, die Ernährung ein paar Tage anpassen, um überschüssige Kilos loszuwerden. Ein Geheimtipp ist die Reine Buttermilch. Mit weniger als einem Prozent Fett, nur 38 Kalorien pro 100 Gramm und einem hohen Proteingehalt ist sie ein wahres Allroundtalent. Zusätzlich trägt das in ihr enthaltene Calcium zu einer normalen Funktion der Verdauungsenzyme bei, die wichtig für die Verdauung sind.

Zum Frühstück ideal: ein Buttermilch-Quark mit frischen Früchten, der macht lange satt und beschwert den Magen nicht. 1171 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/M. Mainka

Buttermilch ist das Produkt, welches bei der Herstellung von Butter vom Rahm getrennt wird. Normale Buttermilch darf 10 Prozent Fremdwassergehalt und 15 Prozent Magermilchzusatz aufweisen, während bei der Reinen Buttermilch weder Zusätze von Fremdwasser noch Magermilch oder Trockenmilch enthalten sind. Auch Konservierungsstoffe werden nicht zugesetzt, und Zucker ist nur in Form von natürlichem Milchzucker enthalten.

Ein ausgewogenes Tagesmenü als Vorbereitung für den kommenden Frühling könnte so aussehen: Zum Frühstück gibt es einen Buttermilch-Quark mit frischen Früchten, der lange satt macht und den Magen nicht beschwert, mittags ein leichtes Hähnchen-Menü mit frischem Buttermilch-Minz-Dip, als Beilage geschmorte Tomaten und Gnocchi. Zum Nachtisch kommt dann ein fettarmes Buttermilch-Himbeer-Gelee auf den Tisch. Alle Rezepte sind für jeweils vier Personen berechnet.

Mittags gibt es ein leichtes Hähnchen-Menü mit frischem Buttermilch-Minz-Dip, als Beilage geschmorte Tomaten und Gnocchi. 739 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/Tobik

Rezepttipp: Buttermilch-Quark mit frischen Früchten

300 g Magerquark mit 200 g Reiner Buttermilch glatt rühren. 150 g Ananas, 2 Kiwis und 1 Banane schälen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Alle Früchte gleichmäßig unter die Quarkmasse heben und auf 2 kleine Schüsseln aufteilen. 2 TL Weizenkleie und 4 EL Cornflakes locker darüber streuen und mit ein paar roten Beeren garnieren.

Zum Nachtisch kann ein fettarmes Dessert wie etwa das Buttermilch-Himbeer-Gelee auf den Tisch kommen. 1189 KB Foto: djd/Molkerei Alois Müller/Shutterstock/Africa Studio

Rezepttipp: Marinierte Hähnchenfilets mit geschmorten Tomaten

250 g Reine Buttermilch mit 4 EL Limettensaft vermengen. 450 g Hähnchenfilets (ca. 3 St.) waschen und darin marinieren. Für etwa 1 Std. kaltstellen. In der Zwischenzeit 300 g Kirschtomaten waschen und halbieren. 3 Stiele Minze-Blätter zupfen, in Streifen schneiden, mit 250 g Buttermilch und 2 EL Limettensaft vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Das marinierte Hähnchenfleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. In 2 EL Öl von jeder Seite etwa 4 Minuten braten, herausnehmen und warm halten. Nun die Tomaten in die Pfanne geben und zugedeckt etwa 5 Minuten schmoren, mit Salz und Pfeffer würzen. Parallel 400 g frische Gnocchi in kochendem Salzwasser garen. Die fertigen Hähnchenfilets mit Gnocchi, Tomaten und Buttermilch-Minz-Dip heiß servieren.

Rezepttipp Buttermilch-Himbeer-Gelee

Zutaten für 4 Personen: 125 g frische Himbeeren, 30 g Zucker, 500 g Reine Buttermilch, 8 Blatt helle Gelatine, etwa 200 g frische gemischte Früchte, 4 Himbeeren, Zitronenmelisse und Zitronenschale zur Garnitur.

Zubereitung: Himbeeren waschen, verlesen und pürieren, dann mit Zucker und Buttermilch verquirlen. Gelatine einweichen und auflösen, rasch unter die Buttermilch-Himbeer-Mischung rühren und die Masse in vier Förmchen füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Kurz vorm Servieren die gemischten Früchte vorbereiten und klein schneiden. Die Förmchen auf einen Dessertteller stürzen und das Gelee mit Fruchtstücken anrichten. Gelee mit je einer Himbeere, einem Melissenblättchen und einigen Spänen Zitronenschale garnieren.


4 Dinge, die Sie über eiweißreiche Ernährung wissen sollten

  1. Eiweißreiche Ernährung kann beim Muskelaufbau unterstützen

Eine eiweißreiche Ernährung kann beim Muskelerhalt und -aufbau unterstützen. Die Menge an Protein, die Sie benötigen, ist abhängig von Alter, Gewicht und Ihrem individuellen Ernährungs- und Fitnessziel. Studien legen nahe, dass über 25 Gramm hochwertigen Proteins pro Mahlzeit die ideale Menge sind, um optimal vom Körper verwertet zu werden (Quelle: Schoenfeld & Albert, 2018*).

2. Eiweißreiche Ernährung – auch für Sie!

Wenn Sie der Ansicht sind, dass Proteine nur für Sportler sind, stehen Sie nicht alleine da. In einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag des Fitness-Foods Quäse gaben 44 Prozent aller Befragten an, dass sich nur Sportler proteinreich ernähren sollten, in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen vertrat sogar etwa jeder Zweite diese Meinung. Besser informiert zeigten sich die über 55-Jährigen, hier vertrat mehr als jeder Zweite die Meinung, dass Protein für alle wichtig ist. „Diese Einstellung ist richtig“, erklärt Sportwissenschaftler Professor Dr. Ingo Froböse, der die Umfrage gemeinsam mit dem Sauermilchkäse Quäse entwickelt hat. Sportler benötigen mehr Protein, da es dabei helfen kann, Muskeln aufzubauen. Bei Kindern und Jugendlichen kann es dahingehend in der Wachstumsphase unterstützen.Senioren ab etwa 60 Jahren wiederum sollten mit eiweißreicher Ernährung etwas zum Erhalt ihrer Muskelmasse tun. „Neben einer ausgewogenen Ernährung ist ausreichend Bewegung wichtig für das körperliche Wohlbefinden“, betont der Wissenschaftler.

Die ideale Tagesmenge an Protein ist abhängig von Alter, Fitness- und Ernährungsziel. 1437 KB Foto: djd/Quäse/Getty Images/Petar Chernaev

3. Das empfiehlt Ihnen die DGE zum Thema eiweißreiche Ernährung

Wie viel Eiweiß soll ich täglich zu mir nehmen? Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt es einen Richtwert für die tägliche Aufnahme von Eiweiß. Kinder ab vier Jahren und Jugendliche sind mit etwa 0,9 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht gut beraten. Falls Sie zwischen 19 und 65 Jahre alt sind, liegt der Richtwert für Sie bei 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, sollten Sie täglich ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Sauermilchkäse wie Quäse lässt sich ganz einfach in die tägliche Ernährung einbauen und ist eine ideale Proteinquelle. 418 KB Foto: djd/Quäse

4. Den Tagesbedarf an Eiweiß sollten Sie auf mehrere Mahlzeiten aufteilen

Da die empfohlene Proteinmenge pro Mahlzeit bei rund 30 Gramm liegt, sollte der Tagesbedarf nicht auf einmal zugeführt werden. „Teilen Sie den Tagesbedarf einfach auf drei bis vier Mahlzeiten auf“, empfiehlt Professor Dr. Froböse. Daher der Rat des Wissenschaftlers: Der Tagesbedarf an Proteinen sollte idealerweise auf drei bis vier Mahlzeiten verteilt werden. Auf der Seite [ www.fitness-food-mit-biss.de ] etwa gibt es leckere Rezepte und Inspirationen für eine eiweißreiche Ernährung mit Sauermilchkäse. Er wird aus frischem Sauermilchquark hergestellt, enthält rund 30 Prozent Eiweiß bei nur etwa 0,5 Prozent Fett und passt in eine vegetarische, laktose- oder glutenfreie Ernährung ebenso gut wie in Low Carb-, Low Fat- und zuckerfreie Konzepte.

*Quelle: Schoenfeld, B. J., & Aragon, A. A. (2018). How much protein can the body use in a single meal for muscle-building? Implications for daily protein distribution. Journal of the International Society of Sports Nutrition, 15(1), 10.

Beefreiung vom Diät-Wahn


Heinrich Everke: Der Stress mit dem Abnehmen

Mit fundiertem medizinischem Wissen und der Erfahrung eines verständnisvollen Arztes, der fast täglich mit den Gewichtsproblemen der Menschen zu tun hat, klärt Dr. Heinrich Everke die großen Diät-Irrtümer auf. Er sagt: „Den Menschen wird vermittelt, abnehmen sei notwendig und ganz einfach. Sie glauben dann, sie könnten allein durch Essen und Diät ihr Gewicht regulieren und übersehen, dass der Körper dazu eine eigene Meinung hat und ihm völlig egal ist, was Sie denken. Er will ‚sein‘ Gewicht halten. Deshalb ist seine Kompromissbereitschaft sehr gering.

“ Er erklärt, warum Abnehmen keine Frage des Willens ist, was beim Abnehmen im Körper passiert, wie der Körper sein Gewicht reguliert, warum Diäten ungerecht sind, warum es bei manchen ruhig ein paar Kilo mehr sein dürfen.

Fasten auf die sanfte Tour

Entschlacken und trotzdem satt werden – basisch funktioniert’s

Beim Thema Fasten scheiden sich die Geister – die einen genießen den bewussten Verzicht auf feste Nahrung und die befreiende Wirkung auf Körper und Seele. Anderen fällt bereits der Gedanke daran, mehrere Tage nichts zu essen, schwer. Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass Fasten für die Gesundheit von großem Wert sein kann. Unter ärztlicher Aufsicht wird es beispielsweise bei Patienten mit chronischen Entzündungen wie Rheuma eingesetzt.
Gezieltes Entsäuern und Entschlacken funktioniert aber auch ohne radikalen Verzicht, zum Beispiel mit Basenfasten. Weil essen dabei erlaubt ist, passt es gut in den Alltag.

Basisch in den Tag: Ein Frühstück aus Getreideflocken macht satt und wirkt entsäuernd. 1154 KB Foto: djd/Jentschura International/nenet – shutterstock

Einmal auf Neustart

Beim Basenfasten geht es darum, das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper wiederherzustellen. Dieses ist bei den meisten von uns aus dem Takt, unter anderem, weil viele Lebensmittel, darunter Fleisch und andere tierische Produkte, Zucker, weißes Mehl, Kaffee oder Softdrinks überwiegend saure Stoffwechselprodukte bilden, die nur teilweise ausgeschieden werden können. Den Überschuss deponiert der Körper als Schlacken im Gewebe. „Aus naturheilkundlicher Sicht wirken sie dort wie Blockaden auf Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte“, weiß Jana Jentgen, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bei Jentschura International in Münster. „Müdigkeit, Erkältungsneigung und Antriebsarmut gehören ebenso zu den möglichen Folgen wie Übergewicht und Bindegewebsschwäche.“

Abwechslung: Smoothies aus frischem Gemüse oder Obst stehen beim Basenfasten ebenfalls auf dem Speiseplan. 288 KB Foto: djd/Jentschura International

Mit Schwung durchstarten

Für eine basische Fastenkur sollte man rund vier Wochen einplanen, denn der Körper wird sanft von überschüssigen Säuren befreit. An erster Stelle steht die basische Ernährung. Saisonales Gemüse und Obst sowie Kartoffeln sind die wertvollsten Basenlieferanten. Hochwertige Öle, Nüsse und Getreide wie Hirse und Buchweizen sind ebenfalls erlaubt. „Besonders wichtig ist es, während des Basenfastens viel zu trinken, damit Schlacken buchstäblich aus dem Gewebe gespült werden können“, erklärt Jana Jentgen. Rund zwei Liter stilles Wasser pro Tag sollten es sein. Auch Kräutertees können die Entschlackung ankurbeln. Spezielle Mischungen, etwa „7×7-Kräutertee“, gibt es in Reformhäusern und Bioläden. Empfohlen wird, mit ein bis zwei Tassen Tee pro Tag zu starten und die Menge langsam auf ein bis anderthalb Liter pro Tag zu steigern. Tipp: Da Säuren auch über die Haut ausgeschieden werden, können regelmäßige Bäder, Peelings und Wickel mit basischen Körperpflegesalzen (zum Beispiel „MeineBase“) die Kur sinnvoll unterstützen. Wer mehr wissen möchte: Genaue Fastenpläne, Rezeptideen und weitere Infos zu basischer Ernährung gibt es auch unter p-jentschura.com.

Familientauglich: Weil beim Basenfasten nicht aufs Essen verzichtet wird, passt die Methode prima in den Alltag. 1816 KB Foto: djd/Jentschura International/George Rudy-shutterstock
Tee & Co.: Während der Fastenkur braucht der Körper viel Flüssigkeit, am besten Wasser und Kräutertee, um Schlacken aus dem Gewebe zu spülen. 1277 KB Foto: djd/Jentschura International/Africa Studio-shutterstock
Unterstützung – Wickel oder Stulpen, die mit einer basischen Pflegesalz-Lösung getränkt sind, fördern die Ausscheidung von Säuren über die Haut. 732 KB Foto: djd/Jentschura International

Basisch durch den Tag

Es ist hilfreich, vor dem Basenfasten einmal Ordnung in Kühlschrank und Speisekammer zu bringen. Hinein gehören jetzt:

– Gemüse, Obst, Kartoffeln, Salat, Sprossen, frische Kräuter
– Nüsse, Mandeln, Hirse, Quinoa, Amarant, Buchweizen
– Reis-, Hafer-, Mandelmilch, hochwertige Pflanzenöle, Butter, Sahne, basischer Kräutertee

Neustart: Der Wunsch, den Körper von „Altlasten“ wie Schlacken zu befreien, steht auch beim Basenfasten im Vordergrund. 1163 KB Foto: djd/Jentschura International/everst – shutterstock

Während der Fastenzeit sollte möglichst auch auf Fisch, Fleisch, Eier, Soja, (Dinkel-) Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milch und Joghurt verzichtet werden. Weitere Infos und Rezeptideen gibt es unter www.p-jentschura.com.